Not an official Viessmann/ EON Integration
Im Haushalt ist ein Viessmann Wechselrichter, sowie eine Luftwaermepumpe installiert. Diese Geraete sind mit einer GridX-Box verbunden.
Diese Integration ruft die PV-Anlagendaten ueber die GridX-API ab. Die Anlagedaten werden dann in Home Assistant zur weiteren Ver-/Bearbeitung zur Verfuegung gestellt.
Die Energiewende findet längst nicht mehr nur in der Politik statt, sondern in Millionen von Haushalten. Photovoltaikanlagen liefern sauberen Strom, Luftwärmepumpen sorgen effizient für Wärme. Doch die entscheidende Frage lautet: Wie kann der Solarstrom im eigenen Haus optimal genutzt werden, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen? Proprietäre Systeme: GridBox vs. Vaillant-Portal Viessmann bietet mit seiner GridBox ein Energiemanagementsystem an, das Stromflüsse im Haus überwacht und Viessmann-Geräte steuert. Doch die Einbindung fremder Systeme bleibt eingeschränkt. Ähnlich verhält es sich bei Vaillant: Das Portal myVaillant Energy Management erlaubt eine Prognose-basierte Steuerung, jedoch nur für hauseigene Wärmepumpen. Besitzer beider Systeme können Daten zwar koppeln, aber die Wärmepumpe nicht direkt mit PV-Überschuss betreiben.
Hier kommt Open Source ins Spiel: Plattformen wie Home Assistant verknüpfen Geräte herstellerübergreifend. Mit dem Kommunikationsstandard EEBUS können PV-Anlagen, Wärmepumpen, Batteriespeicher und Wallboxen miteinander kommunizieren. So lässt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen und der Überschuss gezielt nutzen – ohne teure proprietäre Systeme.
Trotz EU-weitem Standardisierungsvorhaben durch EEBUS setzen viele Hersteller auf geschlossene Systeme. Das zwingt Verbraucher in Abhängigkeiten und reduziert die Effizienz erneuerbarer Energien. Die Technik ist vorhanden – doch sie wird durch Fragmentierung künstlich eingeschränkt.
Hausbesitzer sind nicht machtlos: Mit Open-Source-Lösungen und günstiger Hardware lassen sich smarte Steuerungen aufbauen, die den Eigenverbrauch erhöhen. Projekte wie Home Assistant machen es möglich, den PV-Überschuss direkt zur Warmwasserbereitung einzusetzen. Das reduziert Kosten und trägt aktiv zur Energiewende bei.
Die Zukunft liegt in offenen Schnittstellen und gemeinschaftlich entwickelten Lösungen. Wer heute auf Open Source setzt, macht sich unabhängig von teuren Herstellerportalen und nutzt seine Energie dort, wo sie am meisten bringt: im eigenen Zuhause.